2008
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Raku-Keramik und Schmuck

„Raku“ ist eine alte japanische Töpfer-Technik aus dem
16. Jahrhundert und strahlt Heiterkeit und Wohlbefinden
aus. Über Amerika kam diese besondere Brenntechnik nach Europa, und auch hier überraschen die Resultate Hersteller wie Betrachter immer wieder neu.

Bei „Raku“ gelangt eine spezielle Rauch-Technik zur Anwendung. Die Keramik-Objekte werden beim zweiten

Brand rotglühend dem 1000 Grad
heissen Glasurbrand entnommen,
in einem feuerresistenten Gefäss
in Holzspäne getaucht und unter
Verschluss abgekühlt. Dies führt zu Spannungen in der Glasur, bewirkt deren „Springen“ und mit dem
Raku
schmuck

eindringenden Rauch ergeben sich überaus unerwartete Struktur- und Farbeffekte. Die Raku-Technik räumt der schöpferischen Rolle des Zufalls einen wesentlichen Platz ein. Aus Erde, Feuer und Rauch entstehen so Unikate, die auch den Reiz des Kargen oder der einfachen Eleganz dem Betrachter vermitteln.

Ursula Dietrich und Anita Märki bewerkstelligen mit ihrem kunsthandwerklichen Schaffen nicht nur begehrte Raku-Objekte von schlichter Eleganz und künstlerischer Qualität, sondern tragen mit dem daraus gewonnenen Erlös einen beträchtlichen Teil zum Weiterbestehen von NepaliHelp bei. Ob auf einem Brienzersee-Schiff, in der Bergwelt des Wallis oder in der näheren und weiteren Umgebung ihres Wirkens - alle bisher durchgeführten Verkaufsausstellungen waren sehr erfolgreich und haben die Beliebtheit ihrer Produkte beim Publikum aus dem In- und Ausland gezeigt.

Fig.1
 

 
Gefaess
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